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IMIG Czech: Supplier Development Management in der englischen OEM AUTOMOTIVE INDUSTRIE im Auftrag eines traditionsreichen deutschen Sportwagenherstellers

Bei der Lieferantenentwicklung geht es darum, neue Fähigkeiten oder Kompetenzen bei Lieferanten zu schaffen und zu etablieren. Durch die Entwicklung von Lieferanten können Unternehmen Wettbewerbsvorteile generieren. Dies kann sich in einem neuen Produkt zum Verkauf, einem neuen rationalisierten Prozess oder der Implementierung einer neuen Norm manifestieren.

Lieferanten sind daher ein enormer - und oft ungenutzter - Pool für Innovation, kontinuierliche Verbesserung und Kostensenkung. Die Aktivierung dieses Potentials kann einen enormen Einfluss auf das Ergebnis der Unternehmen haben.

Allerdings zögern Lieferanten oft, Ressourcen an einen einzelnen Käufer zu binden. Sie befürchten, dass ihr geistiges Eigentum missbraucht und ihre Kostenmodelle offengelegt werden, so dass sie bei zukünftigen Verhandlungen ausgeschlossen bleiben. Kurz gesagt: Lieferanten vertrauen den Käufern nicht. Dies gilt auch bei vom Auftraggeber initiierten Beratungsprogrammen. Dieser Mangel an Vertrauen kann den Erfolg von Lieferantenentwicklungsprogrammen untergraben.

Mit dem Projektansatz „Supplier Development“ der IMIG Group wird einerseits das volle Potential des Lieferanten genutzt und andererseits das Vertrauen zwischen dem Kunden und seinem Lieferanten gefestigt.

Das Projektziel

Ziel des Projekts: „SUPPLIER DEVELOPMENT - Improve, Organize and Streamline Sourcing Activities“ war es, zwischen dem Kunden, einem traditionsreichen deutschen Sportwagenhersteller, und dem Lieferanten aus der englischen OEM Automotive Industrie ein gemeinsames Verständnis der aktuellen Situation, der empfohlenen Verbesserungsmaßnahmen und der KPI-Auswirkungen/Ziele zu erhalten. Auch sollte der Lieferant die Perspektive des Kunde-Einkaufes verstehen lernen.

Vorgehen und Ergebnisse

Durch das Supplier Development wurden organisatorische, verfahrensbedingte und methodische Probleme sowie Potentiale bei der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erkannt.

Es wurde sichergestellt, dass der Lieferant mit dem definierten Prozess das erwartete Produktionsvolumen, die erforderliche Flexibilität und die notwendige Qualität erreichen kann.

Der Lieferant wurde somit durch den Einsatz professioneller Berater bei der Beschleunigung von Arbeitsprozessen unterstützt, sodass die Vorbereitungszeit für Standardverfahren verkürzt werden konnte.

Durch die Analyse der Gesamtsituation wurde erkannt, wo die „echten“ Engpässe liegen.

Abb. 1: Supplier Development-Analysereport
Abb. 1: Supplier Development-Analysereport

Hierfür wurden folgende Komponenten systematisch analysiert:

  • Organisation
  • Kapazität
  • Informationsmanagement
  • Kommunikationssystematik
  • Planung
  • Materialmanagement
  • Kundenkommunikation
  • Produktionsprozess
  • Prozessabweichungssteuerungssystem
  • Verbesserungsmethodik
  • Reparatursystem

Die Erfolgsfaktoren

Als Erfolgsfaktoren für dieses Projekt werden u.a. aufgeführt:

  • die Lieferantensystematik durch die Verbesserung der unternehmensinternen Erfassung von Daten über die Lieferanten
  • die Leistungslückenanalyse durch die Verbesserung der Defizite in Produktqualität, Lieferzeit, Kosten, Technologie
  • Verbesserung der Gesamtentwicklung des Leistungsniveaus der Lieferanten und des erwarteten Produktionsoutputs durch den gezielten Einsatz von Kata-Coaching

 

Massimiliano Coco
Massimiliano Coco
Managing Director I IMIG Czech

Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie uns gerne entweder per Mail: marketing@imig-ag.de oder telefonisch unter: +49 7152 928 460.

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